Die 44. Faschingssaison hat begonnen.
Ab 27.01.2018 könnt ihr das neue Programm erleben.

Rückblick auf die Saison 2016

Karneval steht nicht nur für Köln, Rio oder Venedig. Auch bei uns in der Sächsischen Schweiz gibt es unzählige Vereine, deren Angehörige mit ihrem Einsatz für gelungene Veranstaltungen sorgen.

Eben noch als Römer, Gallier, Asterix und Obelix…

… oder als schöne Kleopatra unterwegs, hat einen nun der ganz normale Alltag wieder. Ja schon längst wurde der Kater behandelt. Und am Aschermittwoch war alles vorbei.

In Reinhardtsdorf begrüßte das neue Herrscherpaar, Prinz Falk der I. und seine Lieblichkeit Prinzessin Anne die I, ihr närrisches Volk. Unter dem Motto: „Reenerschdorf wie’s euch gefällt, Gallisches Dorf am Ende der Welt“ feierte man an 4 Wochenenden in tollen, originellen Kostümen im Prinzenpalast die 42. Karnevalssaison.

Zahlreiche Feierlustige konnten das bunte Treiben im Gallischen Dorf verfolgen. Miraculix, dem ehrwürdigen Druiden des Dorfes, der mit seinem Zaubertrank, übermenschliche Kräfte verleihen kann, fehlten Zutaten für den neuen Trank. Deshalb schwärmten Asterix und Obelix mit ihren Dorfbewohnern aus, um diese zu finden. Dabei erlebten sie und ihre Freunde allerlei Kurioses. Es begann mit einer Fahrt der Gallischen-Verkehrs-Organisation (GVO). Wagenführer Eidix mit seinem Kollegen Knippsfix beförderten sehr komische Legionäre ins Gallische Dorf, die einfach nicht zahlen wollten. Darauf erwachten Frühlingsgefühle in Reinhardtinum. Gute Mine, die reizende Frau des Bürgermeisters Majestix begrüßte alle Dorfbewohner, Automatix, den Schmied, Verleihnix, den Fischhändler, Methousalix, den Alten mit seinem jungen Weib Omletta und nicht zu vergessen, den weltbesten Sänger Troubadix. Ja und Falbala, die schöne Blondine, wollte ihren französischen Akzent ablegen, um hier in unseren Gefilden Männerkontakte zu knüpfen. Aber auch das Wässerchen des Druiden half nichts. Plötzlich hörte man Gladiatoren und bald schon konnte das Publikum den ersten Funkentanz erleben. Beeindruckend, wie die Mädels das Thema in ihrem Tanz dargestellt haben.

Und immer wieder sah man Asterix und seinen treuen Freund Obelix auf der Suche nach den Zutaten. Dabei half ihnen auch Methousalix, der in Kleingießium seine junge Frau Omletta aus den Fängen zweier Kannibalen retten musste und dabei das Kleingießiumer Veilchen, die erste Zutat für den Zaubertrank, entdeckte. Ooooh, Römer des Weges! Die in null Komma nichts von Asterix und Obelix nieder gestreckt wurden. Diese Römer konnten danach nur noch auf Krücken tanzen. Währenddessen trafen Automatix, der Schmied und Verleihnix, der Fischhändler in Britannien auf zwei typische „Missen“, die ihnen die einfachsten „Mister-Knigge“-Benimmregeln beibringen wollten, dies aber nur durch eine lustige Gehirnwäsche schafften. Dabei tranken sie Earl-Grey-Tee und schon hatten sie die zweite Zutat für den Zaubertrank, nämlich die Beutel vom dunklen Grafen.

Die Leute im Saal amüsierten sich prächtig, als Troubadix, der Barde und weltbeste Sänger auf der Bühne erschien. Er beeilte sich, um am Sängerwettstreit um die Goldene Stimmgabel teilzunehmen. Zunächst rockte der Saal, bei den drei tollen Auftritten der Reenerschdorfer Faschingskapelle bis…, ja bis dann der bardische Sänger, jeden Anwesenden mit seiner Unmusikalität so lange nervte, dass man ihm die Stimmgabel freiwillig übergab. Somit war die dritte Zutat im Sack.

Ja, auch in Gallien gibt es Polizisten, solche wie Harry Kannix und Toto Tutnix, die ihre neue Vorgesetzte Majorette Popfix fast bis zur Weißglut brachten, als sie aus der Reservatenkammer ein Nacktsichtgerät mit einer Römischen Linse entwendeten. Großes Gaudi hatten die Zuschauer, als dann noch die Gehilfin Knöllchenfix (rank und schlank) auf der Bildfläche erschien und zum guten Schluß sogar mit Obelix anbändeln wollte. Asterix freute sich über die vierte Zutat für den Zaubertrank und nahm die Römische Linse gleich mit.

Zwei Fanfaren erklangen, um die Monarchin des Ägyptischen Reiches anzukündigen. Ihr zu Ehren präsentierten die Mädels der Funkengarde einen beeindruckenden Cleopatratanz. In goldene Gewänder gehüllt, sah man die Herrscherin, die sich ihrem Volk nicht zeigen wollte.  Bis dann doch die Überredungskünste ihrer Diener fruchteten und sie unter großem Gelächter aller, ihr verkorkstes Antlitz lüftete. Doch auch ihr Gast, der große Cäsar konnte sich vor Lachern kaum retten. Die beiden Berühmtheiten der Geschichte, fanden leider nicht zueinander.

Und schon hörte man Majestix, den Bürgermeister im Banne der Indianer. Er war auf der Suche nach der 5. Zutat, der Feder vom gebratenen Storch. Großes Vergnügen bereiteten Squaw Hasi Hasi und ihre Rivalin, die Squaw vom Stamme der „Falls was is“, die ihre Häuptlinge Grüner Hering und Schwafelnder Elch gekonnt manipulierten. Ja und danach beklagten sich die drei schönen des Gallischen Dorfes über ihre Männer und hießen die Handwerker im Gallischen Dorf für eine willkommene Abwechslung. Einen Mordsgaudi als die Jungs von der Faschingspolizei ihren Tanz aufführten. Die Stimmung im Saal kochte und verlangte wie auch in den letzten Jahren nach Zugaben. Und zum guten Schluss kam Gänsehautfeeling auf, als sich das Publikum plötzlich im dunklen Saal unter einem Sternenhimmel befand und eine beeindruckende Einladung zum zünftig Fasching feiern im Prinzenpalast bekam. Beim Familien- und Rentnerfasching bereitete der Auftritt unserer kleinen Funkengarde und der kleinen Faschingspolizei große Freude beim Publikum. Deshalb gehört ein großer Dank Bettina Viehrig und Grit Schreiter, die viele Stunden mit dem jüngsten Nachwuchs geprobt haben.

Bei nicht ganz so frostigen Temperaturen schlängelte sich am Samstag, dem 06.02.2016 der traditionelle Faschingsumzug durch die Reenerschdorfer Straßen. Gallier, Römer und Kleopatras erlebte man beim großen Umzug. Wieder und wieder originelle Bilder mit sehr viel Aufwand gebaut, konnten die Umzugskarnevalisten und die zahlreichen Gäste an diesem Tag erleben. Wenn es Bonbons regnet und Indianer auf Prinzessinnen treffen, dann kann nur was passiert sein? Richtig, die Reinhardtsdorf-Schönaer und Kleingießhübler Kinder feierten ihren Kinderfasching traditionell nach dem Umzug. In diesem Jahr sorgten erstmals Melanie aus der Funkengarde und Sarah-Helene für gute Stimmung im Saal. Beim Singen, Staunen, Spielen und einer großen Polonaise verging die Zeit wie im Flug.

Großer Dank zum Schluss: an alle Aktiven auf und hinter der Bühne, an alle Helfer, ob Küche, Technik, Bar, Aufbau/Abbau... die unseren Karneval auch dieses Jahr möglich machten. Vielen, vielen Dank!

Der Reinhardtsdorfer Karnevalsclub hält alle Freunde des Faschings auf der Homepage www.rkc-ev.de auf dem Laufenden.

 

Ein karnevalistischer Gruß und Ratsch Bumm Bumm

an sein weltbestes Publikum von Präsident Olaf Ehrlich